Wir suchen

… Köche für die Zubereitung des Veganen Essens.
…HandwerkerInnen die Lust haben die T36 mit- und umzugestallten, reparieren, aber auch gerne eigene Projekte umsetzen und/oder Worshops geben.
… jemanden der selbständig und mit Eigeninitiative das Einmachen/Einkochen entweder von Personen aus der Gemeinschaft lernen möchte oder dieses Wissen bereits mitbringt und dann aktiv anwendet und weitergibt. Der Raum und die Materialien sind vorhanden.

Wir  freuen uns auf deine Bewerbung! Vielen Dank!

Das Projekt – Transformation 36

nachhaltig | ökologisch | gesund

Das Haus Rosenanger 36 im Lebensgarten Steyerberg ist in ein nachhaltiges und vielfältig nutzbares Lehr-, Arbeits- und Wohnhaus transformiert worden. Alle Räume des Hauses wurden optimiert, sinnvoll modernisiert und für die neue Nutzung ausgerichtet. Im Folgenden werden die Teilbereiche mit der jeweiligen Zielausrichtung beschrieben. Wir wünschen Freude beim Lesen, Neugierde und Interesse, gerne Rückfragen und Anregungen, Besuche und Unterstützung.

Wissen teilen und Essen produzieren

Im größten Bereich im Erdgeschoss (33 m²) ist ein Produktions- und Verarbeitungsbereich für vegane Lebensmittel entstanden. Die hergestellten Produkte bestehen ausschließlich aus biologisch zertifizierten Bestandteilen. In erster Linie verarbeiten wir saisonales, bio-zertifiziertes Gemüse eines regionalen Landwirtschaftsbetriebes. Das verwendete Gemüse ist für den Großhandel unverkäufliches, da es zu klein/groß/unförmig oder beschädigt ist.

Menschen mit Wissen über Veganes Kochen und Backen und/oder das Haltbarmachen von Gemüse durch Einmachen, Einkochen, Einlegen, Trocknen etc., können dieses Wissen an Interessierte weitergeben (Workshops, Lehrgänge, …).

Hierzu haben wir eine Kooperation mit den Projekten vor Ort. Dies geschieht in erster Linie mit LeNa/LebensNahrung (Projekt für gesunde Ernährung), mit der LeDi/Lebensmittel-Distribution (Bio-Laden für Gemeinschaftsmitglieder) und mit PaLS (Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg).
Der anfallende Bioabfall wird hier zur Weiterverarbeitung zu Kompost/Düngung genutzt.

Hier geht es zur Veganen großküche im Erdgeschoss…

Ziel:

Im Alltag die natürlichen, ökologischen Kreisläufe unseres Essens (Produktion auf dem Feld, Verarbeitung und Haltbarmachung, Essenszubereitung, Reste- und Abfalverwertung) sichtbar, erlebbar und dadurch verständlich machen. Menschliche Grundbedürfnisse, ökologische Nachhaltigkeit, Verantwortung, Verschwendung und Überfluss werden thematisiert.

Der Mensch ganzheitlich

Im Erdgeschoss gibt es zudem ein Multifunktionsraum (12 m²) für Heilpraktiken, Meditation, Musik, u. ä., damit der Mensch und seine Bedürfnisse neben der Arbeit ganzheitlich unterstützt werden. Fähigkeiten können direkt von den Menschen vor Ort erlernt und an andere weitergeben werden. TeilnehmerInnen, BesucherInnen und Personen aus der Umgebung (MediatorInnen, HeilpraktikerInnen, TherapeutInnen, etc.) erhalten einen Raum, in dem sie ihrer Tätigkeit gemeinschaftlich nachgehen können und sich selbst sowie andere mit dem gesammelten Wissen und den gemachten Erfahrungen voranbringen (Synergie). Das vielfältige Angebot und der interdisziplinäre Austausch sind für Neulinge und Profis eine Bereicherung.

Hier geht es zum Meditations und Heileraum …

Ziel:

Den/die Menschen ganzheitlich zu sehen mit den physischen und psychischen Bedürfnissen und eine gesunde, freudige Lebens- und Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Zusammenarbeit | Co-Working

In Transformation 36 ist darüber hinaus ein Multifunktionsraum/Co-Working Space (16 m²) im Obergeschoss eingerichtet, in dem vielfältige Workshops,  notwendige Verwaltungsaufgaben und Planungen durchgeführt, zukünftige Ideen geschmiedet und gemeinschaftlich gearbeitet werden kann. Einzelpersonen, aber auch Institutionen und Unternehmen aus der Umgebung sind eingeladen den Raum sinnvoll zu nutzen und das Projekt zu unterstützen.

Hier geht es zum Co-Workingraum …

Ziel:

Sich unterstützende Räume zu schaffen und die Menschen (AnwohnerInnen, FreiberuflerInnen, Kreative und andere Personen), unabhängig von der Zeit, die sie sich für das Projekt engagieren, zusammen zu bringen.

Co-Living

Für Besucher steht hauptsächlich unser 2-4 Personen-Schlafraum zur Verfügung. Je nach Besucherflutkturation kann hier mit anderen oder auch alleine genächtigt werden. So wird ein Erleben eines nachhaltigen, ökologischen und gesunden Lebens ermöglicht und darüber hinaus ein Einblick in Gemeinschaftsleben/Leben in Gemeinschaft ermöglicht. Die günstige und einfache Wohnmöglichkeit kommt gerade jungen Leuten zu Gute, die häufig mit wenig Geld auskommen müssen/wollen.
Dies bietet die Möglichkeit, sich tiefer mit dem Projekt Transformation 36 und den umliegenden Projekten vor Ort zu beschäftigen, diese aktiv zu unterstützen, Energie und Schwung im Sinne von Tatkraft einzubringen.

Hier geht es zum Gruppenschlafraum …

Hier geht es zur Küche im Obergeschoss …

Ziel:

Die Besucher*innen lernen während sie sich gleichzeitig aktiv einbringen, wodurch eine bereichernde und nachhaltige Struktur geschaffen wird. Ein Energieausgleich zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Projektes steht im Vordergrund um dieses auch nachfolgenden Besucher*innen gleichwertig oder besser anbieten zu können.

Zusammenfassung/Ziel des Projektes

Ziel des Projektes ist es, mit mehreren Standbeinen ein sich selbst tragendes Projekthaus zu ermöglichen und neben den beteiligten Personen den Trägerverein Achtsamkeit und Verständigung e. V., den Lebensgarten Steyerberg e. V. und die Paradise Now Stiftung in ihrer Ausrichtung zu repräsentieren sowie Steyerberg und die Umgebung insgesamt zu bereichern. Besonderer Fokus liegt auf generationsübergreifender Wissensvermittlung (Verbreitung/Weitergabe) und Wissenserhaltung (Dokumentation), der Einbeziehung/dem Einbringen junger Menschen, ökologischer Nachhaltigkeit und effizienter Ressourcennutzung.

Finanzierung

Angestrebt ist ein kostenneutraler Betrieb (Deckung der Grundkosten bestehend aus Miete, Nebenkosten [Strom, Wasser, Gas, Restmüll, Räumdienst], Internet, Renovierungen, Neuerungen) durch Spenden, Angebote und Vermietung. Ein Refinanzierungsplan der Investitionskosten wird erstellt. Unterstützung vor Ort ebenso Sach- oder Geld-Spenden sind erwünscht wie auch notwendig.

„Der Verein möchte dazu beitragen, dass eine Welt entsteht, in der die Bedürfnisse aller erfüllt werden.“ – Satzung Achtsamkeit und Verständigung e. V.
Vielen Dank fürs Lesen